Ausstellungsende

Ana D’Apuzzo

Die Ästhetik der Harmonie und Leichtigkeit

FINISSAGE am 8. Juli 2018 


Einladung

Ana D’Apuzzo


Ana D'Apuzzo FotoAna D’Apuzzo, geboren 1978, ist Malerin, Architektin und Designerin. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Zeitgenössische Architektur und Kunst in Lissabon. Das UK PhD-Stipendium, welches sie anschließend erhielt, ermutigte die junge Künstlerin sich weiterhin mit Kunst, Architektur und Mode auseinanderzusetzen –  in Theorie sowie in Praxis. Seither arbeitet sie mit digitalen Medien, mit Öl auf Leinwand, Acryl- und Wasserfarben sowie Pastellfarben. Sie wurde international mehrfach ausgezeichnet und bereits seit 1992 werden ihre Werke weltweit in Ausstellungen präsentiert, darunter in den USA, in Serbien und Japan.

Die GALERIE MESSMER zeigt ca. 30 Arbeiten der Künstlerin, welche die letzten sechs Jahre umfassen. Aufgrund der leichten Farbigkeit und des Duktus erscheinen die Werke auf den ersten Blick wie Aquarell- oder Pastellmalereien. Doch es handelt sich ausschließlich um Öl-Arbeiten.

Allen Werken von Ana D‘Apuzzo ist ein Hang zur Ästhetik und zur Harmonie zu entnehmen. Ihre Inspirationen schöpft die Künstlerin aus interdisziplinären Bereichen: Aus der Natur, der Wissenschaft oder gar einem einfachen Lichtspiel, aber auch bestimmte Personen inspirieren sie für ihre Arbeiten, wie etwa Nikola Tesla, Erfinder, Physiker und Elektroingenieur des 20. Jahrhunderts. Ana D’Apuzzo will „nützliche“ Kunstwerke schaffen; sie sollen die Betrachter glücklich machen.

Das Leben ist kostbar und schön“, sagt die Künstlerin und möchte eben diese Botschaft in ihren harmonischen Werken verdeutlichen.

Biographie


  • Geboren 1978 in Krusevac, Serbien
  • 1989–1997: School for talents „Milo Milunovic“, Krusevac, Serbien
  • 1997–1998: School for talents „Sumatovacka applied art school“, Belgrad, Serbien
  • 1998–1999: ARCO Art Academy, Lissabon, Portugal
  • 1999–2004: Faculty of Technical Sciences (FTN), Universität von Novi Sad, Serbien
  • Juni 2004: Master Abschluss in Architektur an der FTN, Serbien
  • 2004–2006: Magister-Studium in Architektur, Universität von Novi Sad, Serbien
  • Juli 2011: Eröffnung ihres Ateliers „Studio d’arte e architettura“ in Ascona, Schweiz
  • 2016–2017: Lehrstuhl für Architektur und Kunst-Philosophie an der Harvard Graduate School of Design, USA
  • 2017–2018: Lehrstuhl für Design und Fashion-Philosophie, Museum of Modern Art, New York, USA

Ausstellungen


Wichtige Auszeichnungen:

  • Finalistin in „Perspective Mag Award – 40 Under 40 Creatives“, Hong Kong, 2017
  • Saatchi Art „Artist of the Day“, London, UK / Santa Monica CA, USA, 2016
  • Finalistin in „The Plan Awards – Special Projects“, Mailand, IT, 2015
  • Erster Platz des „Lelo UnDesign Award – Painting“, Hong Kong, 2014
  • Finalistin in „The Art & Science competition“, Los Alamos NM, USA, 2011
  • Finalistin in „Prix Emil Hermes“, Paris, FR, 2010
  • Finalistin in „Create the Void“, Guggenheim Museum, New York, USA, 2010
  • Erster Preis der „Pittori in piazza a Caviano“, APST, CH, 2010
  • Finalistin in „Black&White by Coco Chanel“, Ringstraßen Galerien, Wien, A, 2010
  • Sonderpreis für Architektur in „BID Zone Krusevac – Mercy Corps“, USA, 2003
  • Erster Platz im „Red Cross Art Contest“, Jugoslawien, 1990

Einzelausstellungen (Auswahl):

2018: Enlightening, Akita Museum of Art, Aikita, Japan
2017: Life sensations 3, S-PAL, Sendai, Japan
2016: Life sensations, Nanshoso, Morioka, Japan
2016: Life sensations 2, Kawatoku, Morioka, Japan
2012: 3D Body Art and Fashion, Ascona, Switzerland
2011: 3D Body Architecture, Ascona, Switzerland
2013: Sketch., Fordham University Center Gallery, New York, USA
2012: 3D Body Architecture², AIST Waterfront, Tokyo, Japan
2011: Face the Architecture, Ascona, Switzerland
2010: National Theater, Novi Sad, Serbia
2008: Oktobersalon, Krusevac, Serbia
1997: Gymnasium Gallery Krusevac, Serbia

Gruppenausstellungen (Auswahl):

2016: TAE Foster Pride – Trygve Lie Gallery, New York NY, USA
2016: I.M.Kolarac – The Music Gallery, Belgrade, Serbia
2015: Perspective 2015 – MiCo, Milan, Italy
2014: Art Takes Miami, SCOPE 2014, Miami Beach, FL, USA
2014: Snap to Grid, LACDA, Los Angeles, USA
2011: Drawing Connections, Siena Art Institute, Italy
2011: Art calls Miami, SCOPE Gallery, Miami, USA
2010: Tourist Center, Vira, Switzerland
2004: Multimedia Fair, Novi Sad, Serbia
1998: ARCO gallery, Lisbon, Portugal

Reinhard Roy

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

ausgewählte Werke des deutschen Künstlers Reinhard Roy, sind nur noch bis zum 5. April in der GALERIE MESSMER zu sehen. Aus diesem Anlass laden wir Sie hiermit recht herzlich ein am Donnerstag, den 5. April um 19.30 Uhr, zu einem Vortrag von Reinhard Roy, der von seinen faszinierenden Begegnungen sowie seiner Zusammenarbeit mit Oscar Niemeyer, einem der wichtigsten Architekten der Moderne, berichtet.

REINHARD ROY:
„Ein interessantes Leben und die Begegnungen mit Oscar Niemeyer“

Bei-Oscar-Niemeyer-am-15.12.2010

Reinhard Roy, geboren 1948, ist ein international etablierter Künstler der konkret-konstruktiven Kunst. Ihm werden weltweit Einzelausstellungen gewidmet, darunter in den USA, in Ungarn sowie in Brasilien. Er ist in mehr als 66 Sammlungen vertreten, u. a. in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Museum Ritter, im Albertina in Wien oder im Warschauer Nationalmuseum.

Der Künstler setzt sich bereits seit Jahrzehnten mit der Form des Kreises auseinander. Der Kreis taucht in seinem Schaffen oft in seiner minimalsten Ausführung – als Punkt – auf, aber auch als virtuelle räumliche Erscheinung. Erstaunlich dabei ist, dass sich alle Werke auf die Grundform des Kreises beziehen und doch sehr variationsreich bleiben. Für mehrere Jahre begleitete Reinhard Roy den brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer, der als Wegbereiter der modernen brasilianischen Architektur gilt.

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Oscar Niemeyer, geboren 1907 in Rio de Janeiro, wo er 2012 im Alter von 104 Jahren verstirbt, zählt zu den schaffensreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts.

Er war architektonischer Schöpfer der Hauptstadt Brasilia, aber auch international erfolgreich tätig, u. a. entstand zusammen mit Le Corbusier das UNO-Gebäude in New York. Im Jahr 2013 wurden seine architektonischen Zeichnungen und Baupläne von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen einen interessanten Abend zu erleben!

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erwünscht unter:
info@galerie-messmer.de / 07642 920 16 20

Das Team der GALERIE MESSMER

Jubiläumsausstellung zum 70. Geburtstag
04. März 2018 – 05. April 2018

Reinhard Roy, geboren 1948 im niederschlesischen Klitten, ist ein international etablierter Künstler der konkret-konstruktiven Kunst. Ihm werden weltweit Einzelausstellungen gewidmet und Seine Werke finden sich ebenfalls weltweit in privaten sowie in öffentlichen Sammlungen und Museen wieder.

Reinhard Roy setzt sich bereits seit Jahrzehnten mit der Form des Kreises auseinander. Der Kreis taucht in seinem Schaffen oft in seiner minimalsten Ausführung – als Punkt – auf, aber auch als virtuelle räumliche Erscheinung auf zweidimensionaler Bildebene und zuletzt ebenfalls als reale Objektform unterschiedlicher Dimensionen. Der Künstler macht dadurch deutlich, dass Geometrie in der Kunst auf differenzierte Weise verwendet werden kann, nicht zuletzt auch für metaphysische Inhalte. Erstaunlich dabei ist, dass sich alle Werke auf die Grundform des Kreises beziehen und doch sehr variationsreich bleiben. Dabei bringt die veränderte Kreisform, etwa in Form einer Ellipse oder eines Ovals, Dynamik in das Werk von Roy. Die Bewegung des Betrachters spielt im Werk Roys eine beachtliche Rolle, denn die zahlreich möglichen Positionen vor den Arbeiten erzeugen eine Vielzahl an Form- und Oberflächenvariationen ebenso wie auch im dreidimensionalen Werk die Veränderungen der Schattierung. Durch ein erschaffenes Raster auf den Werken, als auch durch die Kombination von mehreren Kreisen übereinander, kann das Werk je nach Betrachterstandpunkt und Sichtwinkel Vibration und Bewegung suggerieren.

Reinhard Roy setzt seine Ideen in unterschiedlichen Materialien um, darunter Papier, Pappe, MDF oder Stahl und arbeitet dabei mit verschiedenen Oberflächen-Qualitäten. Für seine Kunstwerke nutzt Roy sowohl klassisches Werkzeug, als auch den Computer, um aus einem zweidimensionalen Objekt einen rotierenden Körper zu veranschaulichen und damit auszutesten. Das künstlerische Œuvre von Reinhard Roy beläuft sich nicht nur auf Gemälde, Zeichnungen und Collagen, es entstehen auch räumliche Objekte, Skulpturen und Wandobjekte, die unter dem Werkbegriff „industrial pieces“ zusammengefasst werden. Es entstehen ebenso Werke für den öffentlichen Raum. In der GALERIE MESSMER werden Werke unterschiedlicher Art zu sehen sein, um auf diese Weise einen bestmöglichen Einblick in das Œuvre des Künstlers zu verschaffen.

Mit der klaren geometrischen Grundfigur des Kreises kreiert Roy immer wieder neue Welten, die das ästhetische Erleben des Betrachters zu fördern vermögen. Auch die Wahrnehmung für den Kreis im Alltag wird durch seine Kunst geschärft. Der Künstler beschäftigt sich mit gesellschaftspolitischen, philosophischen, naturwissenschaftlichen und ökologischen Fragen, wenngleich er sich von jeglicher ideologischen Aufladung distanziert. Reinhard Roy ist fasziniert von der Form des Kreises, die seit jeher Mythologie, Religion, Wissenschaft und Kunst begleitet hat und die er als „interessantes, geheimnisvolles und nicht zu lösendes Rätsel“ ansieht.

Adriano Piu „Movimento Interlocutorio“

10.Dezember 2017 – 11.Februar 2018

Piu_Movimento Interlocutorio (16A001MI)Movimento Interlocutorio, 2016, Farbe auf Holz, beweglich, 80 x 90 cm ©Adriano Piu

Im Jahr 2015 produzierte Arte eine Sendung über Adriano Pius Serie Interlocutory Movement (Modular bewegliche Kunstwerke), welche große Aufmerksamkeit in der Kunstszene erregten. Der renommierte italienische Künstler stellt bereits seit 1990 seine eindrucksvollen und einzigartigen Werke mit großem Erfolg in ganz Europa aus. Nun präsentiert Piu ab dem 10. Dezember in der GALERIE MESSMER eine große Auswahl beweglicher Bilder sowie bewundernswerter Edelstahl und Bronzeguss-Skulpturen. Pius Werke zeichnen sich durch seine einzigartige poetische Formensprache sowie durch Materialdynamik aus. Er gilt zurecht als einer der wichtigsten Vertreter der kinetischen Kunst.

Diese einzigartige Serie der beweglichen Bilder ist Schwerpunkt der Ausstellung in der GALERIE MESSMER und Sie sind ganz herzlich eingeladen, die kinetischen Werke mitzuerleben. Die Werkschau in der Galerie bildet dabei eine hervorragende Ergänzung zu der laufenden Ausstellung in der kunsthalle messmer „Licht und Bewegung“, in welcher bereits vier Arbeiten von Piu zu sehen sind.

Piu wurde 1954 in Friaul geboren. Früh begann er mit Malerei und schon in den 70er Jahren fand seine erste Ausstellung statt, in der seine eigene expressive Bildsprache zu sehen war. In den 90er Jahren fokussierte Piu sich intensiv auf Formen und Materialien. Der Künstler begann dabei ebenfalls die skulpturalen Objekte in einer anderen Weise auszudrücken. Hierfür beschäftigte sich der Künstler mit verschiedenen Materialien wie Eisen, Aluminium, Bronze und Holz. Seine anfänglichen Edelstahl-Skulpturen wurden durch sein stetiges Experimentieren einzigartig weiterentwickelt. Adriano Piu nimmt an zahlreichen renommierten internationalen Kunstmesse teil und seine Werke sind sowohl in Sammlungen der wichtigen öffentlichen Institutionen, als auch in privaten Sammlungen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Belgien zu sehen.

Bernd Kirschner „Morphische Felder“

 24. September 2017 – 03. Dezember 2017

relocation_2015_öl_auf_leinwand_200x250cm_hpRelocation, 2015, Öl auf Leinwand, 200 x 250 cm, © Bernd Kirschner

Der aufstrebende deutsche Künstler Bernd Kirschner präsentierte in der GALERIE MESSMER eine Auswahl seiner neuen, stimmungsvollen Arbeiten! Nach zahlreichen Ausstellungen unter anderem in Berlin, Paris, Porto, Asien und den USA finden die Werke Bernd Kirschners nun zum zweiten Mal ihren Weg nach Riegel.

Bernd Kirschner studierte von 2000 bis 2006 Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart mit Studienaufenthalten in Großbritannien. In Stuttgart erhielt er in den Jahren 2002 und 2004 auch den Akademiepreis. Daran schlossen sich in den folgenden Jahren viele weitere Preise und Stipendien an, wie der Förderpreis der Stadt Konstanz, das Beijing Studio Scholarship, sowie auch das Atelierstipendium des Künstlerhauses Edenkoben. 2015 war er als Gastdozent in Huangzhou in China.

Der Künstler wurde 1980 in Memmingen geboren und lebt mittlerweile in Berlin, wo seine eindrucksvollen Gemälde entstehen.

Seine Werke sind hauptsächlich gegenständlich, mit Anleihen aus der metaphysischen, surrealistischen Malerei und traditionellen chinesischen Malerei. Die Motivik seiner Acryl- und Ölgemälde reicht dabei von friedlichen, phantastischen Landschaften bis zu mythologischen Figurationen hinter dezent verschleiernden Nebelschwaden. Er greift dabei auch immer wieder das Motiv des Wassers auf, welches von seiner feinen Farbpalette unterstützt wird.

Sein Ziel ist es in seinen Gemälden nicht eine Nachahmung, sondern eher eine Vorahnung der Wirklichkeit zu sein und ihr voranzugehen.Die Darstellungen befinden sich dabei immer im Spannungsfeld zwischen Illusion und Wirklichkeit.

Michel Kirch „The Origin of Light“

6.Juli – 10. September 2017

L'horizon vertical, 2011, Harman Fine Art Papier auf Dibond unter Diasec   L`horizon vertical, 2011, Harman Fine Art auf Dibond unter Diasec, 100 x 80 cm

Der weltweit gefragte Starfotograf Michel Kirch präsentiert in der GALERIE MESSMER erstmals eine Auswahl seiner preisgekrönten Arbeiten in Deutschland!

Seit Januar 2017 reiht sich in die lange Liste seiner internationalen Auszeichnungen auch der begehrte Preis zum „besten monochromen Fotografen des Jahres“ ein. Im März 2017 gewann er die „32. Chelsea International Fine Art Competition (Manhattan)“ und ist Träger des „Creative Quarterly 2017 (Fine Art Professional)“-Preises. Die Aufzählung ließe sich weiter fortsetzen.

Der 1959 in Metz/Frankreich geborene Künstler kreiert eindrucksvolle Werke von teilweise monumentaler Größe, die sich jenseits der herkömmlichen Bewertungskriterien der Ästhetik bewegen. Die eindringlichen, fast verstörend intensiven Fotografien ziehen den Betrachter augenblicklich in ihren Bann und lösen eine wahre Flut von Emotionen aus.

Das Hauptinteresse des Künstlers liegt nicht in der Dokumentation von real existierenden Landschaften. Er experimentiert mit der subjektiven Wirkung, die seine „inneren Landschaften, die Geographien der Seele“ beim Betrachter auslösen.

Die größte und spannendste Herausforderung für Kirch stellt die Konstruktion einer Fiktion aus den Bausteinen und Materialien der Realität dar – was ihm wirklich meisterhaft gelingt! Er lässt Poesie aus miteinander verwobenen visuellen Bildelementen entstehen, die durch die Verfremdung der Realität nicht unreal, sondern surreal erscheinen.

Kirch komponiert und konstruiert kryptische Landschaften und teilweise apokalyptische urbane Szenerien, die er aus verschiedenen seiner Einzelaufnahmen zusammensetzt. Dabei ist er stets auf der Suche nach seiner „eigenen Version der Realität“, einem traumähnlichen, beinahe mystischen Ort, verborgen unter der Oberfläche des Sichtbaren und Greifbaren.

Er schafft so fantastische Welten voller Licht und Schatten an der Grenze zwischen Realität und Fiktion, in der die oft unbekleideten menschlichen Figuren wie versprengte Statisten suchend umherirren oder mit dem detailreichen Bildgrund zu verschmelzen scheinen.

Trotz der zurückgenommenen Monochromie wirken Kirchs Arbeiten nicht düster, sondern strahlen eine große Ruhe und eine unverwechselbare Ästhetik aus. Und die eindringliche Botschaft des Künstlers, dass es „die eine, absolute und allgemein gültige Realität“ in unserer Welt der Digitalisierung und Vernetzung nicht mehr gibt.

Informationen zum Künstler: www.michelkirch.com

Sylvette David – Die Muse Picassos

14.Juni 2017-12.Juli 2017

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Anlässlich ihrer 25. Ausstellung widmet sich die kunsthalle messmer ab dem 24. Juni 2017 bis zum 12. November 2017 den Frauen im Leben des großen Malers der Moderne, Pablo Picasso. Als unerschöpfliche Quellen der Inspiration beeinflussten sie sein künstlerisches Œuvre.

Einige der Gefährtinnen Picassos waren selbst Künstlerinnen; so auch die Französin Sylvette David (*1934). Der damals 19-Jährigen mit dem blonden Pferdeschwanz begegnete der Künstler im Frühjahr 1953 in Vallauris. Das junge Mädchen stand ihm jahrelang Modell: Innerhalb von nur drei Monaten entstand seine Porträtserie „Sylvette“ mit über 50 Gemälden und Zeichnungen von ihr, welche sie weltberühmt werden ließ. Bekannte Persönlichkeiten wie Brigitte Bardot rezipierten ihre Frisur.

Die heute über 80-jährige Künstlerin, umgetauft auf den Namen Lydia Corbett, wird in der GALERIE MESSMER eigene Werke, die einen deutlichen stilistischen Bezug zu Picasso aufweisen, präsentieren. Sie fokussiert sich innerhalb ihres künstlerischen Gesamtwerkes auf Aquarellarbeiten und Keramik, wobei die Motive für den Betrachter bewusst frei im Raum schweben. Sofort fällt dabei auch die Rezeption Marc Chagalls ihrerseits auf. Als Sujet tauchen immer wieder Blumen in unterschiedlichen Formen und Farben auf. Durch die wiederkehrende Übernahme von religiösen Elementen offenbart sich darüber hinaus ihre Frömmigkeit.

MYLÈNE MAI „OPTICAL FLOW“

7. Mai 2017 – 11. Juni 2017


Die GALERIE MESSMER präsentiert vom 7. Mai bis zum 11. Juni 2017 14 brandneue und noch nie gezeigte Arbeiten von Mylène Mai. Die expressiven und fesselnden Exponate sind Gemälde und Skulptur zugleich und haben eine starke Wirkung, der man sich als Betrachter kaum entziehen kann.

Mylène Mai, eine bemerkenswerte junge Künstlerin mit großem Potential, wurde 1988 in Frankreich geboren. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen namhaften Privatsammlungen. Ihr Käuferkreis wächst enorm schnell und beständig an, so dass ihre letzten Ausstellungen beinahe alle bis zum letzten Werk ausverkauft waren.

GRANDES ECAILLES n°0, 2017, Gips, strukturiert und patiniert

Die promovierte Geisteswissenschaftlerin interessiert sich in ihren farbintensiven Werken vor allem für die bildhafte Umsetzung der Beziehung zwischen äußerer Ästhetik und der dadurch beim Betrachter hervorgerufenen Emotionen.
Und die sind in der Tat vielfältig: von schwungvoll und dynamisch über hypnotisch und poetisch reichen die Empfindungen beim Erleben dieser außergewöhnlichen Werke, die sich doch jeder Beschreibung entziehen.Die Entstehung ihrer Arbeiten ist ein Kräfte fordernder, handwerklicher Prozess. Mit verschiedenen scharfen Werkzeugen gräbt die junge Künstlerin Strukturen in dicke Gipsplatten, deren Oberflächen sie anschließend aufwändig patiniert.

Die monochromen Werke sind in intensiven Farben gehalten und leben durch die einzigartige Dynamik der Strukturen, die gelegentlich an windgepeitschten Regen, umherwirbelnde Blätter, die Borke uralter Bäume oder Wellen erinnern. Tatsächlich erhält Mylène Mai ihre Inspirationen aus der Natur und verwendet ausschließlich natürlich vorkommende Materialien wie Gips und natürliche Pigmente.

GRANDES ECAILLES n°22, 2017, Gips, strukturiert und patiniert

Der Faktor Zeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der unverwechselbaren Kunst der jungen Französin. Durch künstliche Alterungsprozesse, wie die Simulation von Abrieb- und Gebrauchsspuren auf der Oberfläche ihrer Werke, wählt sie für jedes Werk einen charakteristischen Moment der Patinierung, der jede Arbeit so einzigartig werden lässt wie einen Fingerabdruck.

DORIS MARTEN „LINEARE SPHÄREN“

26. Februar 2017 – 30. April 2017

LONo3, 2016, Künstlertusche auf Alu-Dibong, Assemblage, ca. 92 x 95 cmmLONo3, 2016, Künstlertusche auf Alu-Dibond, Assemblage, ca. 92 x 95 cm. © Doris Marten

Die in Berlin lebende Künstlerin Doris Marten hat sich in der Vergangenheit mit zahlreichen landesweiten Einzel- und Gruppenausstellungen einen Namen gemacht und ist mittlerweile fester Bestandteil der heiß umkämpften Kunstlandschaft der Hauptstadt.

Ihre abstrakten Werke, sinnliche Kompositionen in feinen Tonabstufungen, haben hohen Wiedererkennungswert. Sie fesseln den Betrachter als vibrierende Farbfelder und vermitteln bei all ihrer Bewegtheit gleichzeitig eine große Ruhe. Sie bestechen ebenso durch ihre außerordentlich hohe handwerkliche Präzision, wie auch durch ihre zarte Schönheit und scheinbare Fragilität.

Die GALERIE MESSMER präsentiert eine Werkschau mit 22 Arbeiten der Serie „Borderlines“, die seit 2012 entsteht und im Werk der 1971 geborenen Künstlerin einen bedeutenden Stellenwert einnimmt. Sie wird beständig durch neue Arbeiten ergänzt, von denen einige nun erstmals im Rahmen der Ausstellung „Lineare Sphären“ gezeigt werden.

André Evard – Traumlandschaften

AUSSTELLUNG: 20. NOVEMBER 2016 BIS 19. FEBRUAR 2017
VERNISSAGE: SONNTAG, DEN 20. NOVEMBER 2016, 11:00 UHR

Sie sind nicht von dieser Welt – die Landschaften von André Evard. Lichtwirbel erscheinen vor dem Auge des Betrachters, atmosphärisch aufgeladene Kompositionen, die den Eindruck erwecken, als seien sie einem Traum entsprungen!

André Evard, Hommage an Turner, 1955, Öl auf Hartfaserplatte, 27 x 40 cm.

André Evard, Hommage an Turner, 1955, Öl auf Hartfaserplatte, 27 x 40 cm.

Oft erst auf den zweiten Blick erschließt sich der inhaltliche Gehalt der Gemälde. So verbergen sich hinter den atemberaubenden Sonnenuntergängen gelegentlich religiöse Hinweise, ebenso wie sich Mahnungen an die Vergänglichkeit alles Irdischen erkennen lassen.

Die Bandbreite der Landschaftsdarstellungen im Werk von André Evard ist enorm, die künstlerische Entwicklung dieses Wegbereiters der Moderne lässt sich exemplarisch an den Werken der Ausstellung nachvollziehen. So finden sich unter den frühen Gemälden Evards Beispiele, die klar vom Jugendstil geprägt sind. Verträumte und ornamentale Abbilder realer Landschaften, die mit ihrer Schönheit jeden Betrachter gefangen nehmen.
Darauf folgen impressionistische Arbeiten, die gleich einer Momentaufnahme nicht die Landschaft selbst, sondern vielmehr deren Eindruck im Auge des Betrachters festhalten. Die fast flüchtige Malweise dieser Werke lässt das Interesse des Malers an dieser damals völlig neuen und revolutionären Auffassung der Malerei erkennen.

André Evard, Landschaft in Blau und Gelb, 1908.

André Evard, Landschaft in Blau und Gelb, 1908.

Spätere Werke wiederum erinnern an surrealistische Landschaften. Andere scheinen sich nahtlos in das Oeuvre eines Henri Michaux einzufügen, der, ähnlich wie Evard, Werke schuf, die in ihrer Intensität, Farbigkeit und schier grenzenlosen Fantasie zugleich atemberaubend wie verstörend wirken.

Neben den gegenständlichen Werken Evards zeugt sein Spätwerk von der intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit der Abstraktion. Sie gipfelt in Kompositionen, die in konstruktiver Manier zersprengte Fragmente von Landschaften und architektonischen Komponenten wiedergeben. Ein spannungsvoller Kontrast zu seinen frühen Interpretationen ähnlicher Motive und zugleich Zeugnis des Innovativen Geistes dieses großen Künstlers der Schweizer Moderne.