Hundertwasser

Hundertwasser gehört zu den bekanntesten Künstlern der österreichischen Nachkriegszeit. Grafik, angewandte Kunst, Architektur und Ökologie verschmelzen in seinem Schaffen zu einem wahren Gesamtkunstwerk. Dabei entwickelte der Künstler eine ganz eigene, von intensiven Farben und organischen Linien geprägte Formensprache, die den Betrachter auch heute noch in ihren Bann zieht.
Besonders der Grafik, die er selbst als eine gigantische revolutionäre Leistung beschreibt, verdankt Hundertwasser seine internationale Bekanntheit. Darüber hinaus zählt er zu den anspruchsvollsten Künstlern im druckgraphischen Bereich. Durch das Variieren der graphischen Techniken mit eigenen technischen Vorläufen schuf er eine Fülle von „Originalgraphiken“.

Ernst Fuchs

Ernst Fuchs gehört neben Friedensreich Hundertwasser zu den bedeutendsten Künstlern der österreichischen Nachkriegszeit. Er war neben Albert Paris Gütersloh Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, einer Einrichtung, die sich gegen den nach 1945 populär gewordenen abstrakten Expressionismus wandte und altmeisterliche Techniken mit surrealen oder phantastischen Bildinhalten verknüpfte.
Durch sein herausragendes und vielseitiges Talent erlangte Ernst Fuchs Weltruhm. Nicht nur Malerei und Grafik waren Bestandteil seines umfassenden Œuvres, auch als Architekt, Bühnenbildner und Musiker feierte er große Erfolge.

Bernd Kirschner Gemälde

Bernd Kirschner wurde 1980 in Memmingen geboren und studierte von 2000 bis 2006 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Er lebt und arbeitet in Berlin, mit Ausstellungen u. a. in den USA und in Asien. Im Herbst 2014 hatte er eine Gastprofessur in China.

Bernd Kirschners Arbeiten, vorrangig Acryl- und Ölmalereien, fangen eine geradezu mystische Lichtstimmung ein. Er arrangiert friedvolle Landschaftsbilder, wobei er immer wieder das Motiv des Wassers aufgreift. Hinter Nebelschwaden erscheinen seine zarten Figuren der Welt entrückt – gleichwohl bestechen seine Gemälde durch ihre brillante Qualität und eine sehr feine Farbpalette. Seine höchst atmosphärischen Werke weisen zahlreiche Bezüge zur Tradition der chinesischen Malerei auf.

Max Köhler – Gemälde

23. November 2014 – 22. Januar 2015
galerie m in der kunsthalle messmer, Großherzog-Leopold-Platz 1, 79359 Riegel a.K.

Di. – So. von 11.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Auf geheimnisvolle Weise versteht es Max Köhler, ein Virtuose des lockeren Pinselstrichs, in wenigen, gekonnten Strichen und einer kontrastreichen, leuchtend-hellen Farbigkeit typische Motive unserer Region in ein modernes Licht zu transferieren. Insbesondere mit seinen bemerkenswerten Schwarzwälder „Bollenhut-Mädel“ erlangte er überregionale Bekanntheit. Auch die weiten Ausblicke über die oberrheinische Landschaft mit ihren ausgedehnten Wiesen und Feldern und den sich zwischen Hügeln duckenden Bauernhöfen sind sehenswert. Seine Gemälde bewahren dabei die tiefen Emotionen und die Vertrautheit, die wir mit dem Begriff „Heimat“ verbinden. Zu sehen ist eine Werkschau mit Landschaften und Menschen aus dem Schwarzwald, der Ortenau und dem Elsass.

Max Köhler, geb. 1942, lebt in Schutterwald bei Offenburg. Nach einer Fotografenlehre in Karlsruhe und Offenburg hatte er in den sechziger Jahren Malerei an der Freien Akademie in Mannheim bei Professor Berger-Bergner studiert. Seine erste Ausstellung bestritt er 1965 in der Galerie Wehner in Berlin. Es folgten etwa 60 Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich. Mehr als 70 seiner großformatigen Gemälde befinden sich in öffentlichem Besitz.

Parallel ist in der kunsthalle messmer die aktuelle Ausstellung China im Spiegel der Zeit zu sehen.

Ich würde mich freuen, Sie zur Vernissage willkommen zu heißen!
Mit herzlichen Grüßen

Jürgen A. Messmer