Manfred Fischer – Im Angesicht

13.10.19 – 01.12.19

Seit mitte Oktober können Sie die faszinierenden Arbeiten des Künstlers Manfred Fischer in der GALERIE MESSMER bestaunen.

Der 1950 im Münsterwald geborene Künstler studierte zunächst in Marburg Jura, wechselte nach dem ersten Staatsexamen an die Berliner Universität der Künste. Sein Kunststudium schloss er 1981 als Meisterschüler ab. Seit 1987 lehrte er an der Hochschule der Künste in Berlin sowie an der TU Braunschweig. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen sowie internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. Auch sind Fischers Werke in vielen öffentlichen sowie privaten Sammlungen vertreten, wie beispielsweise in der Sammlung des Bundeskanzleramts oder der Volkswagenwerkes.

Indianerkopf-Lithografie

Bild 1 von 6

In den 70ern noch den Berliner Realisten zuzuordnen, entwickelte Fischer in den 80er Jahren eine expressiv-dynamische Ausdrucksweise, die ihn vom reinen Realismus des vorherigen Jahrzehnts entfernt hat. Noch heute sind seine Arbeiten durch einen expressiven Pinselduktus geprägt. Ein zentrales Motiv in den Arbeiten Fischers nimmt dabei der menschliche Kopf ein. Fischer verwendet diesen als Symbol für menschliche Träume und Wünsche, aber auch für tieferliegende bis verborgene Emotionen. In einem komplizierten Prozess des Farbauf- und -abtrags mit Drippings und Farbverläufen arbeitet Fischer Schicht für Schicht das Motiv eines Kopfes aus seinen dynamischen Bildwelten heraus und bietet somit eine Metapher für das menschliche Aufbegehren von Empfindungen und Assoziationen.