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Mylène Mai – Hypnotic Lines

07.07.19 bis 06.09.19

Die international bekannte Künstlerin Mylène Mai stellt ein erneutes Mal in der GALERIE MESSMER aus. Bereits 2017 waren ihre aus Naturmaterialen hergestellten Arbeiten dort vertreten.

Ab dem 07. Juli 2019 werden die Arbeiten der jungen Französin in der Ausstellung „Hypnotic Lines“ zu sehen sein. Mit großem Erfolg hat die Künstlerin im Mai 2019 ihre Arbeiten bereits in der renommierten Ausstellung Révélations unter der Kuppel des Grand Palais in Paris präsentiert.

Seit 2014 stellt die in den Geisteswissenschaften promovierte Autodidaktin erfolgreich in zahlreichen, internationalen Galerien aus und ist in namenhaften Privatsammlungen im In- und Ausland vertreten.

Mai‘s monochrome Werke sind aufgrund ihrer aufwändig erzeugten Oberflächenstruktur Gemälde und Skulptur zugleich.

Ihre Inspiration erhält Mai aus der Natur. Die Künstlerin orchestriert und animiert das steife Material Gips durch schwungvolle, organische Linien und Kanten, welche an die Rinde von Bäumen, bewegtes Seegras denken lassen. Mit scharfen Werkzeugen gräbt die junge Künstlerin Strukturen in dicke Gipsplatten, deren Oberflächen sie anschließend aufwändig und individuell patiniert. Jede Arbeit ist dadurch so einzigartig, wie einen Fingerabdruck.

Manfred Fischer – Im Angesicht

13.10.19 – 01.12.19

Der 1950 im Münsterwald geborene Künstler studierte zunächst in Marburg Jura, wechselte nach dem ersten Staatsexamen an die Berliner Universität der Künste. Sein Kunststudium schloss er 1981 als Meisterschüler ab. Seit 1987 lehrte er an der Hochschule der Künste in Berlin sowie an der TU Braunschweig. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen sowie internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. Auch sind Fischers Werke in vielen öffentlichen sowie privaten Sammlungen vertreten, wie beispielsweise in der Sammlung des Bundeskanzleramts oder der Volkswagenwerkes.

Indianerkopf-Lithografie

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In den 70ern noch den Berliner Realisten zuzuordnen, entwickelte Fischer in den 80er Jahren eine expressiv-dynamische Ausdrucksweise, die ihn vom reinen Realismus des vorherigen Jahrzehnts entfernt hat. Noch heute sind seine Arbeiten durch einen expressiven Pinselduktus geprägt. Ein zentrales Motiv in den Arbeiten Fischers nimmt dabei der menschliche Kopf ein. Fischer verwendet diesen als Symbol für menschliche Träume und Wünsche, aber auch für tieferliegende bis verborgene Emotionen. In einem komplizierten Prozess des Farbauf- und -abtrags mit Drippings und Farbverläufen arbeitet Fischer Schicht für Schicht das Motiv eines Kopfes aus seinen dynamischen Bildwelten heraus und bietet somit eine Metapher für das menschliche Aufbegehren von Empfindungen und Assoziationen.