Archiv des Autors: admin

Alain Vaissière – Der Meister der Digigraphie

11. Juli – 19. September 2021

Die mitreißenden und lebenslustigen 3D-Gemälde des Franzosen Alain Vaissière begeistern ab Sonntag, 11. Juli 2021 in der GALERIE MESSMER. Hier erlangt der Besucher einen Einblick in die farbenprächtige Bildwelt des renommierten Digital-Künstlers. Er ist beliebt in der internationalen Kunstszene. Seine Werke sind in vielen wichtigen Sammlungen in Europa und Asien zu sehen. Farbenfrohe Landschaften, kulturelle Ikonen und abstrakte Welten erheben sich in seinen Arbeiten zu plastischen Erscheinungen voller Tiefe und Leuchtkraft.

Von Pop-Art, Science-Fiction und der Mode sieht Alain Vaissière seine künstlerischen Arbeiten beeinflusst. Ungezügelt und frei bewegt sich Vaissière außerhalb der genormten Genres. Mit seinen lebenslustigen Kreationen erhebt er sich über den Kanon alter Traditionen und offenbart neue sensuelle Sehwelten. Von generischen Personen über dynamische Wüstenlandschaften, bis hin zu einnehmenden Cartoon- und Ikonendarstellungen reicht die spektakuläre Palette des Franzosen. Innerhalb der verschiedenen Sujetgruppen Corpus, 3D, Animalis, Abstractions, Cartoons, Déserts und Icônes verwischt Vaissière die Grenzen zwischen Figürlichkeit und Animation und offenbart dem Betrachter eine neue, sensuelle Sehwelt. Mit seinem unvergleichlichen Können haucht der ehemalige Ingenieur für Luft- und Raumfahrt seinen träumerischen Kreationen aus Fotografie und Zeichnung Leben ein und schlägt mit seinen Motiven eine Brücke zu unserer Zeit und unseren Träumen.

Lassen Sie sich von dem Humor und der Fantasie der digitalen Palette Alain Vaissières inspirieren. Besuchen Sie uns und freuen Sie sich mit uns!

Richard Dubure – Today or not today

23. April – 11. Juli 2021


Today or not Today, 2020
  Öl auf Leinwand
 100 x 100 cm

Die GALERIE MESSMER präsentiert seit dem 23.04.2021 die geheimnisvollen und einnehmenden dynamischen Werke des französischen Gegenwartskünstlers Richard Dubure. In dieser Ausstellung bearbeitet er in abstrahierten Landschaften auf eindringliche Weise die Thematik von Existenz zwischen Zivilisation und Ursprung.

Mithilfe Dubures besonderer Technik, realisiert durch Malermesser, Spachtel und Pinsel, erheben sich beeindruckende Städte und Landschaften aus der bearbeiteten Leinwand. Dubures Arbeiten zeichnen sich insbesondere durch ihr typisches, überirdisches Strahlen aus und regen mit ihrer abstrahierten Formgebung die Fantasie an. Dubure verwischt die Grenzen zwischen dem Imaginären und Bekannten und erfasst auf einfühlsame Weise bildnerisch die urbanen Probleme unserer Zeit.

Les Yeux de la Nuit, 2019
Öl auf Leinwand                                                                                                                  
81 x 65 cm

Dabei blickt er tief in die Psyche unserer Gesellschaft. Diese Gegensätzlichkeit schafft das Mysterium seiner Bilder und erhebt sie zugleich zu einem vergegenwärtigten Sinnbild von Ruhe, Eleganz und Gelassenheit.Richard Dubure lädt mit seinen mystischen Werken zu einer Reise ins Imaginäre und Ungewisse ein und verführt den Betrachter, sich in seinen unwirklichen Orten zu verlieren.

Abstraction Buccolique, 2020
Öl auf Leinwand
80 x 80 cm

 

BIOGRAPHIE

Richard Dubure wurde 1952 in Paris geboren. Seit 1979 wohnt er in Ussel (Corrèze) in der Nähe von Clermont-Ferrand.

Sein Vater Gilbert Dubure, welcher ebenfalls als Künstler tätig war, vermittelte ihm die Freude an der Malerei. Schon in jungen Jahren entwickelte Dubure seinen unverkennbaren Stil und perfektionierte ihn im Laufe der Jahre. Mit gerade 21 Jahren präsentiert er 1973 der Öffentlichkeit sein erstes Werk. Seitdem gewann Dubure zahlreiche Auszeichnungen – u.a. beim French Art Festival in Abu Dhabi.

Vrac, 2020
 Öl auf Leinwand
70 x 70 cm

Er stellt seitdem regelmäßig im In- und Ausland in führenden Galerien und Kunstmessen aus und ist in bedeutenden Sammlungen auf der ganzen Welt vertreten.

 


INTERVIEW MIT RICHARD DUBURE

Interview zwischen Jürgen A. Messmer und Richard Dubure, 23.04.21

Ab 18.10.2020

André Evard
Herbstträume

Ab 18. Oktober 2020

André Evard war ein universeller Geist. Er hat die Malerei bis an ihre Grenzen geführt.“ – Jürgen A. Messmer

André Evard, Baum in der Landschaft, o.D. © messmer foundation

Außergewöhnlich kraftvoll und übernatürlich schön präsentieren sich die leuchtenden Farben in den Herbstbildern des Schweizer Künstlers André Evard, welche in der GALERIE MESSMER unter dem Titel „Herbstträume“ ab dem 18.10.2020 gezeigt werden.

Die herbstlichen Landschaftsdarstellungen sind bildhafte Beweise für das große Können Evards, kostbare Momentaufnahmen in all ihrem Zauber einzufangen. Dabei bestechen seine Arbeiten nicht allein durch ihre vielseitige und imposante Farbigkeit , sondern vor allem auch durch ihre Originalität .

Biographie André Evard

André Evard wird 1876 in Renan im Berner Jura geboren. Er zieht in jungen Jahren nach La Chaux-de-Fonds im Schweizer Kanton Neuenburg. Von 1923 – 1927 lebt er in Paris , wo er in den wichtigsten Ausstellungshäusern, u.a. dem Salon d’Automne und Salon des Indépendants ausgestellt wird. Er lernt Meister der Modernen Kunst, wie Georges Braque , Robert Delaunay und Theo van Doesburg kennen und erntet deren Anerkennung.
Dennoch kehrt Evard in seine Heimat zurück. Denn dort lässt er sich stets von der ihn umgebenden Natur und ihrer Jahreszeiten inspirieren.
La Chaux-de-Fonds gehört zu den bekanntesten Uhrenstädten der Schweiz und ist eine der höchstgelegenen Städte Europas. Von eben dieser Höhe aus war Evard besonders von dem Lichtschauspiel fasziniert, das sich ihm in der freien Natur bot. Die Schweizer Natur war eine der wichtigsten Inspirationsquellen für den Künstler.

Porträt von André Evard um 1920 © messmer foundation

Jiny Lan

Jiny Lan
Tauriform Destiny

30.08.2020 – 11.10.2020

Die GALERIE MESSMER präsentiert ab dem 30.08.2020 die beeindruckenden Werke
der international gefeierten Konzeptkünstlerin Jiny Lan. Die gebürtige Chinesin mit
deutscher Staatsbürgerschaft vereint in ihrer Kunst europäische und asiatische Einflüsse und Symbolismen zu einer spannungsgeladenen Bildwelt, welche mal humorvoll-ironisierend, mal düster und verstörend, aber immer provokant und gesellschaftskritisch ist.

Bilder der Vernissage: © Dieter Schille
Bilder der Werke: © Jiny Lan

Laut und schrill präsentiert sich die chinesisch-stämmige Künstlerin Jiny Lan. Doch
nicht allein ihr Auftreten provoziert, auch ihre Kunst weiß den Nerv der Gesellschaft
zu kitzeln. Zuweilen wird daraus ein handfester Skandal wie 2013 in China, als ein
Motiv von ihr verboten wurde, denn Kunst ist für Lan immer auch eine Form der Gesellschaftskritik.

Ihre großformatigen Arbeiten werden weltweit ausgestellt und faszinieren den Betrachter nicht nur durch ihre individuelle Bildsprache und Ästhetik, sondern auch durch die Brisanz der Thematik – das Leben im urbanen Raum und
Menschsein in der heutigen Gesellschaft und Zeit.

Jiny Lan präsentiert mit Ihrer Ausstellung „Tauriform Destiny“ eine Facette ihres Œuvres, welche innerhalb einnehmender und aufwühlender Szenerien, mit dem eurozentrischen Bildgedächtnis spielt. Ikonographische Verweise auf Europa und Asien werden zu einer Bildaussage, die Fragen zu unseren heutigen gesellschaftlichen und demographischen Verortungen aufwerfen.

Lan arbeitet innerhalb eines mixed-media Verfahrens, um ihre faszinierenden und zugleich verstörenden morphischen Bildwelten zu kreieren. Sie nutzt Fotografien bereits bestehender Bilder – oftmals auch bekannte Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte – , welche auf die Leinwand gedruckt, bearbeitet und übermalt werden, so dass zum Schluss ein collageartiges Gesamtbild entsteht. Das Ergebnis ist eine diffus-abstrahierte Fantasiewelt, welche erst bei längerer Betrachtung ihre versteckten Verweise und bildnerischen Vorbilder offenbart. Die Betrachtung von Lans Arbeiten führt somit unweigerlich zu einer Zwiesprache zwischen Betrachter und Kunstwerk.

Barna Benedek – Übergang

dav

+++ verlängert +++ 21. Juni – 23. August 2020 +++

Der 1973 in Budapest geborene und heute noch dort lebende Künstler studierte von 1996-2001 „Visual Education“ an der Universität von Pécs und erlangte dort ebenfalls 2007 seinen Doktortitel der Geisteswissenschaften. Barna Benedek ist seit fünf Jahren selbst als Dozent an der Budapest Metropolitan University tätig, Mitglied der OSAS (Open Structures Art Society) und bereits mehrfach in seiner Künstlerkarriere offiziell ausgezeichnet. Seit zwei Jahrzehnten und zahlreichen Ausstellungen, u.a. 2018 anlässlich zur 5. Verleihung des Internationalen André-Evard-Preises für konkret-konstruktive Kunst in der kunsthalle messmer, ist es 2020 endlich wieder soweit, die Wirkung von Barna Benedeks Werken in der GALERIE MESSMER persönlich zu erleben. Ermöglicht wurde die Ausstellung mit Hilfe des Kurators Levente Bálványos und gestaltet durch Barna Benedek zusammen mit Jürgen A. Messmer und Lea Messmer. Die Hauptelemente in Benedeks Arbeiten bilden abstrakte, strukturelle Ansichten geometrischer Formen und gebogener Linien. Der Künstler nutzt dabei das Phänomen des Moiré-Effektes. Mehrere Raster, übereinandergelagert, ergeben vor dem Auge des Rezipienten überraschende und hypnotische Eindrücke.

Reiner Strub – Die Vielfalt eines Malers

16. Februar – 14.06.2020

Die GALERIE MESSMER präsentiert ab dem 16. Februar 2020 einen spannenden Querschnitt vom vielfaltigen Œuvre des vielgereisten Malers Reiner Strub.

In verschiedenen Sujetgruppen verwischt Strub die Grenzen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion und offenbart auf diese Weise neue sensuelle Sehwelten unseres Alltags. Von Aquarellzeichnungen über dynamische Ölbilder, bis hin zu kraftvollen Mischtechniken, welche das Element Sand aufgreifen, reicht Reiner Strubs beeindruckendes Schaffenswerk.
Reiner Strubs Arbeiten basieren nicht selten auf angefertigte Collagen aus Zeitschriften und Magazinen, welche er zum Schluss in Ölfarbe realisiert.

Alle Bilder © Nikolai Strub

Fokus seines Schaffens liegt dabei auf dem Thema der Materialität, ihren Einschränkungen und Qualitäten. Durch Entfremdung der ursprünglichen Formbedeutung, erschafft Strub einnehmende Verfremdungen der perspektivischen Räumlichkeit und präsentiert zugleich Landschaften voller Seele und Geschichten.

Landschaftsbilder
Landschaften, insbesondere beseelt durch seine Reisen durch Afrika und Griechenland, gehen eine Symbiose mit menschlichen Körpern ein. Damit ist in Strubs Werken das figurale Moment der Objekte durch Form- und Lichtstudien auf sensible Weise herausgearbeitet, wodurch es ihm gelingt, zur reinen Form-essenz des Gezeigten vorzudringen. Er extrahiert figurale Komponenten, setzt diese neu zusammen und schafft damit eine neue, entfremdete Bildaussage.

Ölbilder
Nicht gegenstandslos, jedoch entbunden von jeglicher traditioneller Formbedeutung und -zusammenhänge, erzeugt der akademische Maler innerhalb seiner eigenen Bildwelten eine Begegnung mit der reinen Figürlichkeit.

Joachim Lehrer – Die Welt hinter der Welt

8. Dezember 2019 – 13.02.2020

Die GALERIE MESSMER präsentiert ab dem 08. Dezember 2019 die kurios-idyllischen Traumlandschaften von Joachim Lehrer. Mit mysteriös-surrealem Charme skizzieren die poetischen Inszenierungen Landschaften Lehrers dystopisch anmutende Orte der Stille.

Verlassen und menschenleer, bilden die Hauptmotive von Lehrers Gemälden zumeist dem Zahn der Zeit erlegene Automobile, marode Kulturzeugnisse sowie andere Objekte des technischen Fortschritts. In sanftes Licht und pastellene Farben gehüllt, balancieren Lehrers Arbeiten zwischen Verlorenheit und Harmonie.

Denn, ähnlich den Malern der Romantik, wirft Lehrer Fragen zu unserer Zukunft auf und lädt mit seinen weitläufigen, melancholischen Szenen zur kontemplativen Betrachtung ein.

Der-Aufschneider

Bild 1 von 5

Bevor der 1954 in Reutlingen geborene Joachim Lehrer 1983 als freischaffender Künstler selbstständig wurde, arbeitete er als junger Mann zwischen 1974-1975 als LKW-Fahrer, studierte zunächst Elektrotechnik, wechselte jedoch ab 1976 zu Germanistik, Rhetorik und Kunstgeschichte. Eine Tatsache, die sich heute noch in seinen Bildwelten wiederspiegelt. So ist nicht allein seine Liebe für Automobile geblieben, sondern ist seine Arbeit auch durch die technische Raffinesse der alten Meister inspiriert.

Denn Lehrer nutzt eine aufwendige, heute kaum noch in Verwendung befindliche Harzöl-Lasurtechnik der italienischen Renaissance- und Barockzeit, mit welchen er ein übernatürlich erscheinendes Tiefenlicht in seinen Gemälden erzeugt und es zugleich schafft, eine spurlose, fotorealistisch anmutende Wirkung zu erzielen.

Seine Arbeiten faszinieren die Kunstwelt. Nahezu 200 nationale und internationale Ausstellungen widmeten sich ihm. Heute ist Joachim Lehrer aufgrund seiner außergewöhnlichen Bildwelten in vielen wichtigen internationalen Sammlungen vertreten – u.a. in der Sammlung Reinhold Würth, im Phantasten-Museum in Wien, der Sammlung Prinzessin von Hessen.

Mylène Mai – Hypnotic Lines

07.07.19 bis 06.09.19

Die international bekannte Künstlerin Mylène Mai stellt ein erneutes Mal in der GALERIE MESSMER aus. Bereits 2017 waren ihre aus Naturmaterialen hergestellten Arbeiten dort vertreten.

Ab dem 07. Juli 2019 werden die Arbeiten der jungen Französin in der Ausstellung „Hypnotic Lines“ zu sehen sein. Mit großem Erfolg hat die Künstlerin im Mai 2019 ihre Arbeiten bereits in der renommierten Ausstellung Révélations unter der Kuppel des Grand Palais in Paris präsentiert.

Seit 2014 stellt die in den Geisteswissenschaften promovierte Autodidaktin erfolgreich in zahlreichen, internationalen Galerien aus und ist in namenhaften Privatsammlungen im In- und Ausland vertreten.

Mai‘s monochrome Werke sind aufgrund ihrer aufwändig erzeugten Oberflächenstruktur Gemälde und Skulptur zugleich.

Ihre Inspiration erhält Mai aus der Natur. Die Künstlerin orchestriert und animiert das steife Material Gips durch schwungvolle, organische Linien und Kanten, welche an die Rinde von Bäumen, bewegtes Seegras denken lassen. Mit scharfen Werkzeugen gräbt die junge Künstlerin Strukturen in dicke Gipsplatten, deren Oberflächen sie anschließend aufwändig und individuell patiniert. Jede Arbeit ist dadurch so einzigartig, wie einen Fingerabdruck.

Manfred Fischer – Im Angesicht

13.10.19 – 01.12.19

Der 1950 im Münsterwald geborene Künstler studierte zunächst in Marburg Jura, wechselte nach dem ersten Staatsexamen an die Berliner Universität der Künste. Sein Kunststudium schloss er 1981 als Meisterschüler ab. Seit 1987 lehrte er an der Hochschule der Künste in Berlin sowie an der TU Braunschweig. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen sowie internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. Auch sind Fischers Werke in vielen öffentlichen sowie privaten Sammlungen vertreten, wie beispielsweise in der Sammlung des Bundeskanzleramts oder der Volkswagenwerkes.

Indianerkopf-Lithografie

Bild 1 von 6

In den 70ern noch den Berliner Realisten zuzuordnen, entwickelte Fischer in den 80er Jahren eine expressiv-dynamische Ausdrucksweise, die ihn vom reinen Realismus des vorherigen Jahrzehnts entfernt hat. Noch heute sind seine Arbeiten durch einen expressiven Pinselduktus geprägt. Ein zentrales Motiv in den Arbeiten Fischers nimmt dabei der menschliche Kopf ein. Fischer verwendet diesen als Symbol für menschliche Träume und Wünsche, aber auch für tieferliegende bis verborgene Emotionen. In einem komplizierten Prozess des Farbauf- und -abtrags mit Drippings und Farbverläufen arbeitet Fischer Schicht für Schicht das Motiv eines Kopfes aus seinen dynamischen Bildwelten heraus und bietet somit eine Metapher für das menschliche Aufbegehren von Empfindungen und Assoziationen.

SCHAREIN – Die Macht der Farben – ab dem 28. April bis 30. Juni 2019

Bereits zum dritten Mal kehrt der Berliner Künstler SCHAREIN, nach den großen Publikumserfolgen von 2014 und 2016, in die GALERIE MESSMER zurück. Der 1949 in Bassum geborene Günter Scharein gab bereits 1988 seine Tätigkeit als Lehrer auf und arbeitet seither erfolgreich als freischaffender Künstler. Neben zahlreichen Einzelausstellungen sind seine Arbeiten darüber hinaus in vielzähligen öffentlichen Sammlungen wie u.a. dem deutschen Bundestag, der Sammlung Hoppe-Ritter, Daimler, Pietzsch, IBM, Piepenbrock und der Staatsgalerie Stuttgart vertreten.

Die intensiven Farben, die SCHAREIN gekonnt kombiniert greifen durch harmonische Farbverläufe ineinander und erschaffen ruhig pulsierende Tiefen sowie flirrende Felder des Lichts. Mit immensem Arbeitsaufwand entstehen so höchst nuancierte lichtdurchwobene Farbklänge, von sphärischer Abstraktheit, dynamisch und nahezu schwebend.

Seine Bilder erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit der Wirkungsmacht der Farben sowie deren individuelle Eigenschaften, insbesondere im Hinblick auf ihre Mischbarkeit. Schon der geringste Fehler kann zu einem optischen Bruch der feinstufigen Farbverläufe führen. Erst durch das Studium der jeweiligen Farbfamilie, die SCHAREIN untersucht, kann er deren spezifische Qualitäten ergründen und gezielt einsetzten.