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Yoshiyuki Miura (*1958)
01.02.2026 - 12.04.2026
Yoshiyuki Miura kommt nach Riegel – und bringt gleich einen ganzen Wasserfall mit. Der japanische Ausnahmekünstler, zweifacher Gewinner des internationalen André-Evard-Preises innerhalb von 15 Jahren und zuletzt Träger des 7. André-Evard-Preises, feiert nun seine erste Einzelausstellung in der Galerie Messmer.
Miuras Arbeiten sind keine leisen Bilder für den Hintergrund – sie ziehen mit Wucht, Rhythmus und meditativer Kraft in den Raum. Er arbeitet mit ungewöhnlichen Materialien wie Stahl, Reis, Linsen, Bohnen und Licht und schafft daraus faszinierende, poetische Raum- und Wandobjekte.
Besonders sein berühmter Wasserfall wirkt wie ein Naturereignis auf Stahl: ein visuelles Donnern, irgendwo zwischen japanischer Ästhetik, innerer Ruhe und roher Energie.
Gefertigt aus unzähligen Edelstahlstiften, beeindruckt nicht nur durch seine monumentale Präsenz, sondern markiert zugleich einen besonderen Moment in der Geschichte der Galerie Messmer: Mit einer Länge von 6,60 Metern und einer Höhe von 1,80 Metern ist es das bislang das größte jemals in der Galerie ausgestellte Werk.
Mit diesem Reisbild aus ca. 10.000 Reiskörnern gewann er 2025 den 1. Platz beim 7. internationalen André-Evard-Preis, auch in dieser Ausstellung mit neuer Präsentation zu erleben.
Neben dem Material von Reis verwendet er auch Bohnen und Linsen und verweist somit auf die kulturellen Wurzeln des Ostens, während die drei-dimensionale Anordnung seine Werke der westlichen Kunst zuordnet. So entsteht ein Dialog zwischen östlicher Materialsymbolik und westlicher Formensprache.
An die stille Materialität des Reisbildes knüpfen Miuras Sphärenwerke aus Edelstahldrähten und Licht an, die das Thema in eine räumliche und lichtbasierte Form überführen.
Miuras Sphärenwerke aus Licht und tausenden einzelgefärbten Edelstahlstiften bieten eine ganz besondere Symbiose aus Licht, Farbe und Materialität. Für ein einzelnes Lichtobjekt verwendet der Künstler rund 3.000 bis 4.000 Edelstahlstifte, die eine schwebende, kugelförmige Struktur entstehen lassen. Durch das Zusammenspiel von Licht, Farbe und Material lösen sich feste Konturen auf und der Raum wird aktiv in das Werk einbezogen. Die Sphären wirken zugleich technisch-präzise und poetisch, thematisieren somit das Spannungsfeld zwischen Ordnung, Bewegung und immaterieller Erscheinung.
Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, Miuras vielschichtiges Werk in seiner stillen Intensität zu erleben, in der sich Ruhe und innere Kraft zu einer spürbaren Energie verdichten, und einen Raum zu betreten, der zur Reflexion und persönlichen Interpretation einlädt. Lassen Sie uns diese einmalige Weltreise gemeinsam begehen.
Antonio Marra (*1959)
LA BELLA FIGURA
19.04.2026 – 21.06.2026
Der international gefeierte Künstler Antonio Marra gewann in der Kunsthalle Messmer im Rahmen der Verleihung des Internationalen Evard-Preises bereits zweimal den Publikumspreis, einmal landete er zudem auf dem 2. Platz der Finalisten.
Unserem Publikumsliebling widmet die Galerie Messmer daher nun eine große Einzelausstellung mit dem Titel LA BELLA FIGURA Antonio Marra wurde 1959 in Volturara Irpina, Italien, geboren und lebt und arbeitet heute in Offenbach am Main.
Mehr als 50 Einzelausstellungen und weitere 28 Gruppenausstellungen haben, sein Œuvre international sichtbar gemacht – von New York über Shanghai, Jinan und Jiangxi bis an die Algarve, nach San Francisco, Venedig, Mykonos und Wien.
Auch in Deutschland wurde sein Werk in zahlreichen Städten präsentiert, darunter u.a. Baden-Baden, Hamburg, Frankfurt und München.
Alles im Leben hat zwei Seiten: Diese Erfahrung scheint den Ausgangspunkt für Antonio Marras kinetische Kunst zu bilden. Der Künstler erlangte internationale Bekanntheit mit seinen farbenfrohen, bewegten Bildern. Sie laden auch den Besucher ein, sich auf diese überraschenden Veränderungen einzulassen!
Er inszeniert in seinen Arbeiten ein raffiniertes Spiel mit Wahrnehmung und Illusion.Seine Bilder wirken wie konstruierte Bildräume, in denen sich Realität und Vorstellung überlagern und zu einem vielschichtigen visuellen Dialog verbinden.
Je näher man ihnen kommt, desto stärker verändern sie sich: Perspektiven verschieben sich, Strukturen treten hervor, neue Eindrücke entstehen. So entfaltet sich ein stets wandelnder Bildkosmos, der vertraut und überraschend zugleich erscheint und die Betrachterinnen und Betrachter dazu anregt, ihre eigenen
Sehgewohnheiten zu hinterfragen und den Akt des Sehens neu zu entdecken
Marra greift auf ein formales Vokabular aus klaren geometrischen Strukturen, Linien und präzise gesetzten Farbflächen zurück, das in seiner Konsequenz an die
Tradition der Op-Art und der kinetischen Kunst anknüpft. Gleichzeitig erschöpfen sich seine Arbeiten nicht in rein optischen Effekten. Vielmehr eröffnen sie vielschichtige Bildräume, die den Blick in Bewegung versetzen. Beim Betrachten scheint sich das Gefüge der Formen immer wieder neu zu ordnen: Farben verändern ihre Wirkung je nach Standpunkt, Strukturen verschieben sich, und scheinbar stabile Ordnungen geraten ins Fließen. So entstehen Bildwelten, die eine permanente Bewegung suggerieren und den Betrachter dazu einladen, immer neue Perspektiven zu entdecken.
Gerade dieses Spiel der Verschiebungen und Übergänge zwischen unterschiedlichen Ebenen verleiht Marras Werk seine besondere Einzigartigkeit.
Tauchen Sie ein in die sich wandelnden Welten des farben- und humorvollen Künstlers!
Vergangene Ausstellungen

André Evard (1876 – 1972)
30.11. – 25.01.2026

Alexander Höller ECHO
21.09. – 23.11.2025
Unsere Künstler

Richard Dubure
Über den Künstler Richard Dubure wurde 1952 in Paris geboren. Seit 1979 lebt er in Ussel, im Département Corrèze in Frankreich. Sein Vater Gilbert, der

Michael Urtz
Über den Künstler Der 1952 geborene Künstler studierte von 1972 bis 1979 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. KRH Sonderborg. Seit



